PocketWizard – übersicht
PocketWizard hat mittlerweile neue Geräte auf dem Mark gebracht. Der Pluslll und der PlusX. Was die alles so können, seht ihr in meinem Podcast oder im PDF Dokument unter:
Das neue PDF zum PocketWizard für Nikon unter:
http://www.scout-out.ch/pdf/PocketWizard.pdf
Blitzen in der Kirche?
Neulich wurde mir von einem Brautpaar die Frage gestellt ob ich während der Trauung in der Kirche blitze und wie ich das denn genau mache mit dem Fotografieren.
Ich liebe es, mit dem Licht zu Spielen. Bei hellem Licht (Sonne, Schnee) verwende ich gerne den Blitz. Bei Events und Kirche meist ohne. Klingt komisch, ist aber so 🙂
Kirche und Standesamt sind die Orte mit viel Emotionen und lichttechnisch gesehen eine der grössten Herausforderung für jeden Fotografen. Jeder der schon mal versucht hat, in dunkler Umgebung Menschen zu fotografieren, kennt die damit verbundene Problematik.
Zwar darf man in den meisten Kirchen heutzutage blitzen ( je nach Pfarrer) . Das heisst jedoch noch lange nicht, dass man dies auch exzessiv tun sollte. Zum einen stört das Blitzen die Zeremonie, andererseits zerschiesst der Blitz schnell die feierliche Lichtatmosphäre auf den Bildern. Deshalb benutze ich lichtstarke Objektive und eine Kamera, welche sehr hohe ISO- Werte zulässt ohne das Rauschen auf den Bildern zu sehen ist. Ein Stativ wäre eine Möglichkeit, steht aber einem schnellen Perspektivwechsel im Wege.
Sollte ein Hochzeitsfotograf in der Kirche blitzen?
Wenn möglich Nein. Wenn es mir möglich ist, dann mache ich im Vorfeld einige Probeaufnahmen, um die optimalen Einstellungen zu finden. Bei den Probeaufnahmen lege ich ein paar Standorte fest, von denen ich das Hochzeitspaar fotografieren werde. Zwischen diesen werde ich mich dezent während der Trauung hin und her bewegen.
Bei der Vorbesprechung spreche ich mit dem Paar ab, wie sie in die Kirche oder in die Zeremonie “einziehen” werden und wo ich fotografiere. Serienbilder vermeide ich wegen der Geräusch Kulisse. Es gibt nichts Schlimmeres als einen Fotografen, der pausenlos abdrückt. Die Hochzeit ist nicht meine Show, an der ich als Starfotograf herumturne und allen zeige, wie gut ich fotografieren kann. Im Gegenteil: Vielmehr habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, mich der allgemeinen Stimmung anzupassen und zu spüren, wie viel Bewegung und Auslösungen für die optimalsten Hochzeitsfotos angebracht sind. Ich werde mich nicht verstecken aber auch vermeiden, unnötig aufzufallen. Das ist manchmal ein Drahtseilakt und das richtige Fingerspitzengefühl unterscheidet den Profi vom Laien.
Tipp für Hochzeitsfotografie Einsteiger:
Immer dann wenn Leute klatschen, gesungen oder Musik gespielt wird, bietet es sich an die Position zu wechseln. Natürlich nicht nur dann, aber das ist ein Moment, bei dem die meisten Leute mit etwas anderem beschäftigt sind.
Blitz:
Den Blitz setze ich in Kirchen nur dann ein, wenn die Kirche lichttechnisch gar nichts hergibt. Als Stilmittel finde ich den Blitz eher kritisch, aber wenn es die Begebenheiten nicht anders zulassen, kann ich auch damit umgehen. Wenn die Decke der Kirche nicht allzu weit weg (oder zu dunkel) ist, versuche ich den Blitz auf die Decke auszurichten. Lieber mit voller Leistung an die Decke blitzen und Batterien wechseln als Menschen direkt anzublitzen.
Fazit:
Egal ob Sie Hochzeitsfotos durch mich oder einen anderen Fotografen machen lassen, wichtig ist dass Sie einen Profi engagieren. Ein professioneller Hochzeitsfotograf ist erfahren, routiniert und ist stets auf Überraschungen vorbereitet.
Videocast über PocketWizard
PocketWizard – Control the Light
PocketWizard dürften jedem, der sich mehr oder minder professionell mit Fotografie beschäftigt, ein Begriff sein. Sie galten bisher als Quasi-Standard für die Funkauslösung von Blitzen. Diesen Ruf begründeten vorwiegend die Plus2 und MultiMax-Transceiver, die als sehr zuverlässig, robust und reichweitenstark gelten.
Als dann der FlexTT5-Transceiver (und den MiniTT1-Transmitter) vorgestellt wurde, sorgte das für einiges Aufsehen.
Zum ersten Mal brach man mit dem klobigen, vertikalen Design, dem strikten „All Transceiver“ – Konzept und auch dem Einsatzzweck. MiniTT1 (nur Sender) und FlexTT5 (Sender und Empfänger in einem) übertragen nämlich nicht nur schlichte Auslösesignale, sondern auch TTL-Signale.
Das aber leider vorerst nur für Canon. Aber was war mit Nikon?
Nach SEHR langem Warten habe ich an der Photokina 2010 ein Betaset für Nikon bekommen zum Testen.
Danke an PocketWizard und Light+Byte AG.
Dank Nikon Schweiz habe ich noch den SB-700, SB-900 und das R1C1 Kit bekommen zum Testen.
Schön auch mitzuteilen, dass auch der neuste Blitz von Nikon ebenfalls funktioniert mit dem Nikon PocketWizard. Der SB-400 kann man auslösen, aber leider ohne brauchbares TTL. Die SB-R200 gehen aufgrund fehlendem Blitzschuh nicht für die PocketWizard. Was noch die Sahne wäre, für die ganze TTL Geschichte wäre; das neben dem TTL mit PocketWizard, auch noch das Kabellose TTL von Nikon ginge. Aber leider muss ich da schlechte News bringen. Ob mit SU-800 oder SB-900 auf dem MiniTT1. Es ist nur die Steuerung der Blitzleistung und Kanäle möglich. Andere Blitze die nicht via PocketWizard angeschlossen sind, funktionieren nicht 🙁
Der FlexTT5 hat wie der MiniTT1 einen Blitzschuh, und er steht auf flachem Untergrund nur sehr schlecht. Ich habe dazu den Originalblitzhalter genommen, der bei einem SB-800 und SB-900 mitgeliefert wurde. Die Blitzleistung kannst du verändern, mit einem Masterblitz auf dem MiniTT1,
oder du nimmst einen AC3 zur Kontrolle dazu. Natürlich geht auch der SU-800. Der erste Blitz ist immer ein Testblitz, das braucht der PocketWizard zum Kalibrieren.
Falls man die Kamera auslösen möchte, was auch geht. Braucht es das TTL Kabel: N90M-ACC. In der Software muss unter "Exposure" den "Trigger Only" Mode aktiviert werden. Das würde ich im C2 vornehmen. Denn TTL UND Triggern geht nicht. Damit nochmals alles klar ist... Die PocketWizard haben die gleiche Funktion wie das kabellose i-TTL von Nikon, nur dass die PocketWizard via Funk (433.42 - 434.42 MHz) senden.
Nun gut, nicht jeder braucht TTL. Da die FlexTT5 sich aber trotz einiger versprochenen technologische Pluspunkte preislich nur wenig von den einfachen Plus2-Transceivern unterscheiden, war das für mich Grund genug, die Geräte einem Praxistest am Studioblitz (also ohne iTTL-Funktion) und an meinen zwei Nikon Blitze zu unterziehen.
Ob des Markenrufes waren meine Erwartungen hoch. Die sehr stabile Weissenkartonverpackung, die mit einem Deckel verschlossen ist, macht auch einen hochwertigen und professionellen Eindruck.
In der weissen Kartonverpackung befinden sich neben dem Gerät, 2 AA-Batterien, wehe man vergisst die PocketWizard nach Gebrauch wieder abzuschalten. Nach einem Tag in Gebrauch sollte man einen neuen Satz Batterien dabeihaben. Beim FlexTT5 ist ein kurzes USB-Kabel und eine Schnellstartanleitung dabei.
Die Software bekommt man unter www.PocketWizard.com.
PocketWizard Software
Ist der PocketWizard per USB mit dem Mac oder PC verbunden, kann man die Einstellungen in der Software vornehmen. Bei eingeschaltetem „Funker“ sieht man auch dessen Restbatterie-Kapazität. Erfreulicherweise funktioniert das Konfigurieren aber auch bei ausgeschaltetem PocketWizard – dann wird das Gerät über USB mit Strom versorgt.
Das erspart einem die Erfahrung von leeren Batterien, weil man nach der letzten Konfiguration das Ausschalten vergessen hat.
In der Software gibt es 2 separate, inhaltlich identische Reiter für die vielen Einstellungen. Man kann also 2 komplett unterschiedliche Sets an Einstellungen wählen und speichern.
Mittels eines Schiebeschalters mit 3 Positionen (C1, C2, aus) wählt man das Einstellungs-Set direkt am FlexTT5 aus. Dieser Schalter ist, wie der für die 3 vor wählbaren Gruppen im TTL-Modus.
Ein MiniTT1 ist eigentlich nicht erforderlich. Es tut auch ein FlexTT5 auf der Kamera. Der MiniTT1 ist aber aufgrund seiner Grösse perfekt geeignet für auf die Kamera.
Die Antenne nach oben gerichtet verspricht bessere Reichweite.
Beim Benutzen der Teile, ist zu beachten, dass von oben nach unter eingeschaltet wird.
Also zuerst den MiniTT1, danach die Kamera. Oder beim Blitz; zuerst den Blitz, danach den FlexTT5. Natürlich kann man auch ein Masterblitz auf einen MiniTTL1 setzen. Das wäre dann; zuerst den Blitz, danach den PocketWizard, und zuletzt die Kamera einschalten.
Falls es mal nicht so funktioniert wie es soll, ist genau dieses Vorgehen notwendig. Auch wenn die Kamera mal nicht reagieren sollte; Gerät abnehmen, abschalten (auch die Kamera) wieder anstecken und PocketWizard zuerst starten, dann die Kamera.
Rückwärts-Kompatibilität
Die FlexTT5-Transceiver sind voll kompatibel mit bisherigen PocketWizard-Geräten. Das allerdings nur, wenn man in den Einstellungen die „alten“ Kanäle und somit die TTL-Funktionen deaktiviert. Will man also TTL-Funktionen und PW-Kompatibilität abwechselnd nutzen, muss man die 2 separaten Einstellungssets und deren Wahlschalter auch nutzen.
Spezielle Funktionen
So richtig interessant machen die FlexTT5 natürlich die speziellen Funktionen, mit denen PocketWizard wirbt. Da wäre zum einen die Synchronisation auf den 2. Verschlussvorhang mit Studioblitzen, die sich auf Wunsch automatisch aktiviert, wenn eine bestimmte Verschlusszeit überschritten wird. In der Standardeinstellung arbeitet sie bei 1/100s und langsamer.
Noch viel interessanter (und bekannter) ist die „HyperSync“ getaufte Funktion. Sie soll es je nach Kamera- und Blitz-Kombination erlauben, mit dem Studioblitz Verschlusszeiten von bis zu 1/8000s über Funk zu nutzen. Natürlich ohne den typischen schwarzen „Verschluss-Balken“, aber bei den sehr kurzen Verschlusszeiten mit deutlichen Leistungseinbussen.
HyperSync – How to?
Um das Feature auf seine Praxistauglichkeit zu testen, musste ich erst einmal herausfinden, mit welchen Optionen es am besten (und überhaupt) funktioniert. Um es nutzen zu können, muss man die TTL-HighSpeed-Sync-Funktion deaktivieren (sehr verwirrend umgesetzt, mit einem Haken vor „High Speed Sync (FP Flash Sync) Disable Mode“). Auch hier sind also wieder die 2 Einstellungssets dringend nötig, wenn man die TTL-Funktionen auch mal nutzen will, ohne alles wieder per Software umstellen zu müssen.
Ansonsten war die einzige Einstellung, die Einfluss auf die HyperSync-Funktionalität hatte, die Option „Sync Timing“. Der Standard liegt hier bei -170, nach rechts geht der Slider bis 0, nach links bis -2500. Dieses Timing bestimmt, wie viel früher vor dem Verschluss der Blitz ausgelöst wird. Zwei Gedanken stecken dahinter.
Der Erste: mit etwas früherem Auslösen des Blitzes gleicht man die Latenz des Funksignals und seiner Verarbeitung aus und erreicht so Blitzsynchronzeiten wie mit einem Kabel.
Mein PDF-Dokument unter: http://www.scout-out.ch/pdf/PocketWizard.pdf
Der Zweite: Viele Blitze brennen, vorwiegend bei hoher Leistungseinstellung, relativ langsam ab. Wählt man nun eine Verschlusszeit, die kürzer ist als die Abbrennzeit, sollte das gesamte Foto problemlos mit Blitz beleuchtet werden können, wenn auch nicht die volle Leistung des Blitzes genutzt werden kann. Kritisch ist da eben nur das Timing der Blitzauslösung (normalerweise wird der Blitz erst gezündet, wenn der 1. Verschlussvorhang bereits seinen gesamten Weg hinter sich gelegt hat). Der Erfolg hängt natürlich immer von Blitz und Kamera ab und deshalb wird das wohl von den Kameraherstellern, nicht von Haus aus unterstützt.
Bei mir war die Einstellung optimal bei -750.
Nikon D3 – ein erstes Fazit
Die D3 ist das neue Flaggschiff digitaler Spiegelreflexkameras aus dem Hause Nikon. Ein Body für Profis. Auf dem aktuellen Stand der Technik. Für mich ein wahr gewordener Traum…
Seit etwa vierzehn Tagen besitze ich nun eine Nikon D3. Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich mir diesen Kamerabody im Wert eines gebrauchten Mittelklassewagens wirklich zulegen soll. Umso glücklicher bin ich jetzt, diesen Schritt wirklich gewagt zu haben. Natürlich kann ich auch als noch so ambitionierter Amateur die volle Leistungsfähigkeit der Kamera gar nicht aus reizen. Natürlich kann ich von einer Kamera in diesem Preissegment erwarten, dass sie funktioniert. Mit welcher Präzision sie funktioniert und wie hervorragend sie meine fotografischen Ideen bei der Umsetzung unterstützt, das ist allerdings höchst erfreulich. Für mich ist sie schon jetzt jeden Rappen wert, den die D3 kostet.
Über das geringe Rauschen ist ja schon viel geschrieben worden. Das ermöglicht wirklich nochmal ganz andere Bilder.
Für mich war das schlussendlich auch das Kaufargument.
Da ich viel an Hochzeiten und Event Fotografiere. Kann ich nicht immer Blitzen.
An einem Event für eine Grossbank musste ich im Kerzenlicht Personen und Show Fotografieren 🙂
Freihändig hätte ich bei diesem Licht sonst niemals fotografieren können. Meine D2x hatte ich auch dabei. Konnte die aber nur für Langleitbelichtungen einsetzen.
Mit der D3 war ich Freihändig unterwegs mit meist 2500 – 6400ISO. Das Schwarz/Weiss Bild hatte ich mit 25600ISO aufgenommen.
Das geringe Rauschen auch bei 6400ISO ist ein Traum, und auch wirklich zu gebrauchen.
Ich will hier niemanden mit technischen Details langweilen, denn die können überall nachgelesen werden. Viel spannender ist die Antwort auf die Frage, welchen Nutzen die technischen Details beim Fotografieren (für mich) haben.
Bei meiner D70 und D2x hatte ich immer “out-of-the-cam-jpgs” am Liebsten. Sah keinen grossen Unterschied zwischen RAW und JPGs. Nach langem Rumprobieren hatte ich wirklich gute Einstellungen gefunden, die in den allermeisten Fällen ein Verwenden der JPGs direkt aus der Kamera ermöglichten. Bei der D3 mit 14bit RAW habe ich mich nun für RAW entschieden. Auch weil Aperture von Apple mir einen sehr guten Workflow für RAW bietet.
Die Kamera funktioniert einfach perfekt bei RAW. Es ist totaler Wahnsinn, wie schnell man mit dieser Kamera zu einem guten Ergebnis kommt.
Was ich bei RAW noch so alles an Details raus bekommen habe ist erstaunlich.
Bei einem Hochzeit mit weissem Kleid, dunklem Hintergrund und in der ferne das Wasser. Hatte ich immer noch genug Detail in den Wolken.
Kamera intern kann man eine Bildbearbeitung so fein justieren, dass fast der komplette gestalterische Vorgang auf den Zeitpunkt des Fotografierens verlegt wird. Scharfzeichnung, Kontraste, Farben – alles kann im Prinzip schon beim Fotografieren einstellt werden. Mit dem wirklich gut funktionierenden Weissabgleich, der schnellen und treffsicherem Autofokus – auch bei schwierigen Lichtsituationen – und dem knackscharfen und grossen Kameradisplay komme ich nun wesentlich schneller zu einem gewünschten Ergebnis. Sehr angenehm ist für mich der grosse und brillante Display. Eine sofortige und genaue Kontrolle ist nun endlich gegeben.
Mein altes 20-35mm 2,8f war an meiner alten Analogen F5 der Hammer. An der D70 und D2x einfach nur schlecht.
Dank dem Vollformatchip der D3 endlich wieder der Hit. Auch die schärfe war wieder da, obwohl die D2x kleinwenig mehr Megapixel hat, ist die D3 um einiges schärfer und Detailgenauer.
Schön das nun auch meine zwei Fisheyes endlich wieder Fisheys sein können 🙂
Vor dem Kauf hätte ich übrigens gedacht, dass ich die Liveview-Funktion nicht gebrauchen werde. Schon nach drei Tagen mit der D3 kam ich allerdings in die Verlegenheit diese Funktionalität beanspruchen zu müssen. Wieder bei einem Nachtshooting – diesmal allerdings mit Stativ
Überhaupt – der Verschluss: beim ersten Auslösen stockte ich kurz und fragte mich, ob der Spiegel überhaupt schon oben gewesen wäre. Das geht wirklich richtig schnell. Und das Geräusch, dass er beim Auslösen verursacht ist wie die Haptik und die Bedienbarkeit der Kamera aller erste Sahne.
Die Treffsicherheit des Autofokus auch bei schwierigen Lichtsituationen habe ich ja schon erwähnt. Bei diesem Bild genügte eine Taschenlampe in zwei Meter Entfernung, um dem Autofokus den nötigen Halt zu geben.
Ich könnte noch stundenlang die vielen kleinen und grossen Helferleins der Nikon D3 aufführen, aber ich glaube auch mit diesen wenigen Beispielen wird deutlich, dass die Kamera mich bei der Fotografie hervorragend unterstützt. Schon nach 20 Tagen habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich meine Bildideen viel schneller und zielgerichteter als mit anderen Kameras umsetzen kann.
Auch konnte ich meine D3 gegen die Canon 1Ds Testen.
Beide Kameras sind das was sie versprechen, Professionelle.
Beide haben ihre Stärken und Schwächen. Aber das ist ja nix neues.
Die Stärke bei der D3 liegt klar im hohen ISO Bereich. Bei der 1Ds die hohen Auflösung.
Neu: Auch die Hasselblad H3D-39 musste schon mit meiner D800 und D3 antreten: Hasselblad vs. Nikon
Und ehrlich… der Test war fair. Beide Kameras hatten die gleichen Bedingungen.
Beide auf Stativ und nie von Hand. Bei Langzeitbelichtung sogar mit Selbstauslöser.
Beide mit RAW, gleiche Einstellungen usw.
Eventuell sollte bei der Canon mal das «micro lens adjustment» für den front und back focus fortgenommen werden.
Fazit: die D3 gebe ich so schnell nicht wieder her…Mittlerweile habe ich auch eine D800, ob ich auf die Z Serie umsteige, wird sich noch zeigen.