Liebe Braut und lieber Bräutigam. Liebe Fotografin, lieber Fotograf"
Die Hochzeit ist ein stark emotioneller Anlass. Die ganze Vorbereitung, Material besorgen, Location suchen, Einladungen verschicken, Fotograf suchen ist eine aufwändige Sache, die Zeit und auch Nerven kosten kann. Aber durch gute Planung wird es eben zum perfekten Tag. Und wie kann ein solches Fest besser festgehalten werden als mit wunderschönen, persönlichen und charakteristischen Traumfotos?
1. INDIVIDUELLE BERATUNG
Die Wahl des Hochzeitsfotografen
Die Wahl des richtigen Fotografen ist sehr wichtig. Wir lernen uns bei der Vorbesprechung besser kennen. Auch ein Vorshooting kann dabei helfen, sich besser kennen zu lernen und auch gleich die Angst vor der Kamera zu verlieren. Auch gebe ich gerne Tipps bei einem gemütliches Gespräch mit Kaffee und und Kuchen über meine Erfahrungen im Bereich Fotografie, Location, Apéro, Musik/Bands, Ablauf usw.
2. WEISS GENAU, WORAUF ES BEI EINER HOCHZEIT ANKOMMT.
Obwohl ich als Portrait, Sport, Event- und Hochzeitsfotograf schon viele Hochzeiten begleitet habe, ist jedes Fest individuell. Das macht es für mich auch interessant. Bedingt aber ein hohes mass an Konzentration und Vorbereitung, die wichtigen Schlüsselszenen wie etwa die Ringübergabe, der Kuss, das Brautstrauss werfen, der Hochzeitstanz und das anschneiden der Torte dürfen auf keinen Fall verpasst werden.
Was aber, wenn es regnet oder das Licht sehr diffus ist? Kein Problem. Genau auf diese Szenarios bin ich als Hochzeitsfotograf bestens vorbereitet. Meist genau dann entstehen die stimmungsvollsten, emotionalsten und schönsten Hochzeitsfotos. Denn die Regentropfen können eingefangen werden und glitzern wie tausende Sterne. Natürlich ohne dass das Brautpaar durchnässt wird und im Schlamm versinkt. Nebel wirkt sehr mystisch und die Hochzeitsfotos werden sehr märchenhaft und sanft. Das Abendlicht mit der sehr tief stehender Sonne beschert ein wunderschönes warmes Licht auf der Haut, welches sehr romantische Fotos liefert. Mit der erforderlichen Erfahrung können so wunderschöne Momente aufgenommen werden.
3. DAS HANDWERT IM GRIFF HABEN.
Heutzutage ist jeder mit einer Kamera ein Fotograf. Ja, auch mit einem Mobiltelefon können gute Fotos gemacht werden. Aber mit einer professionellen Fotoausrüstung und dem Wissen, was man macht, entstehen eindeutig die besseren Fotos.
Anekdote
Der Koch eines Fünfsterne-Restaurants spricht nach dem Essen den als Gast anwesenden berühmten Fotografen an: - Alle Ihre Fotos gefallen mir ausserordentlich, sie haben bestimmt eine sehr gute Kamera? - Danke sehr, aber auch Ihr Essen war ausgezeichnet, Sie haben bestimmt sehr gute und teure Kochtöpfe…
Der ganze Bildaufbau wie auch das vertiefte Wissen über die Kamera Technick wie auch Blende, Verschluss, Farbtemperatur, ISO, Tiefenschärfe, Rauschen, Brennweite usw. Ist nur grundlegendes Wissen vorhanden, kann auch die beste, neueste und teuerste Technik keine schönen Hochzeitsfotos hervorzaubern.
WAS IST EIN GUTES FOTO?
Es sollte Gefühle, den Geist und die Sinne wecken. Ein gutes Fotoverzaubert und transportiert den Betrachter in eine andere Welt. Ein gutes Foto intensiviert die Erfahrungen. Ein sehr gutes Foto zwingt den Betrachter alltägliches, altbekanntes neu zu sehen. Ein Hochzeitsfoto muss einen packen und mitreissen.
Eine Ersatzkamera ist bei mir immer Griffbereit. Auch als Creative Media Director weiss ich was bei Bildbearbeitung zu beachten ist.
Neulich wurde mir von einem Brautpaar die Frage gestellt ob ich während der Trauung in der Kirche blitze und wie ich das denn genau mache mit dem Fotografieren.
Ich liebe es, mit dem Licht zu Spielen. Bei hellem Licht (Sonne, Schnee) verwende ich gerne den Blitz. Bei Events und Kirche meist ohne. Klingt komisch, ist aber so 🙂
Kirche und Standesamt sind die Orte mit viel Emotionen und lichttechnisch gesehen eine der grössten Herausforderung für jeden Fotografen. Jeder der schon mal versucht hat, in dunkler Umgebung Menschen zu fotografieren, kennt die damit verbundene Problematik.
Zwar darf man in den meisten Kirchen heutzutage blitzen ( je nach Pfarrer) . Das heisst jedoch noch lange nicht, dass man dies auch exzessiv tun sollte. Zum einen stört das Blitzen die Zeremonie, andererseits zerschiesst der Blitz schnell die feierliche Lichtatmosphäre auf den Bildern. Deshalb benutze ich lichtstarke Objektive und eine Kamera, welche sehr hohe ISO- Werte zulässt ohne das Rauschen auf den Bildern zu sehen ist. Ein Stativ wäre eine Möglichkeit, steht aber einem schnellen Perspektivwechsel im Wege.
Sollte ein Hochzeitsfotograf in der Kirche blitzen?
Wenn möglich Nein. Wenn es mir möglich ist, dann mache ich im Vorfeld einige Probeaufnahmen, um die optimalen Einstellungen zu finden. Bei den Probeaufnahmen lege ich ein paar Standorte fest, von denen ich das Hochzeitspaar fotografieren werde. Zwischen diesen werde ich mich dezent während der Trauung hin und her bewegen.
Bei der Vorbesprechung spreche ich mit dem Paar ab, wie sie in die Kirche oder in die Zeremonie “einziehen” werden und wo ich fotografiere. Serienbilder vermeide ich wegen der Geräusch Kulisse. Es gibt nichts Schlimmeres als einen Fotografen, der pausenlos abdrückt. Die Hochzeit ist nicht meine Show, an der ich als Starfotograf herumturne und allen zeige, wie gut ich fotografieren kann. Im Gegenteil: Vielmehr habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, mich der allgemeinen Stimmung anzupassen und zu spüren, wie viel Bewegung und Auslösungen für die optimalsten Hochzeitsfotos angebracht sind. Ich werde mich nicht verstecken aber auch vermeiden, unnötig aufzufallen. Das ist manchmal ein Drahtseilakt und das richtige Fingerspitzengefühl unterscheidet den Profi vom Laien.
Tipp für Hochzeitsfotografie Einsteiger:
Immer dann wenn Leute klatschen, gesungen oder Musik gespielt wird, bietet es sich an die Position zu wechseln. Natürlich nicht nur dann, aber das ist ein Moment, bei dem die meisten Leute mit etwas anderem beschäftigt sind.
Blitz:
Den Blitz setze ich in Kirchen nur dann ein, wenn die Kirche lichttechnisch gar nichts hergibt. Als Stilmittel finde ich den Blitz eher kritisch, aber wenn es die Begebenheiten nicht anders zulassen, kann ich auch damit umgehen. Wenn die Decke der Kirche nicht allzu weit weg (oder zu dunkel) ist, versuche ich den Blitz auf die Decke auszurichten. Lieber mit voller Leistung an die Decke blitzen und Batterien wechseln als Menschen direkt anzublitzen.
Fazit:
Egal ob Sie Hochzeitsfotos durch mich oder einen anderen Fotografen machen lassen, wichtig ist dass Sie einen Profi engagieren. Ein professioneller Hochzeitsfotograf ist erfahren, routiniert und ist stets auf Überraschungen vorbereitet.
Reis werfen, die Torte gemeinsam anschneiden, die Braut über die Schwelle tragen: Viele Hochzeitspaare legen grossen Wert auf Brauchtum und Traditionen. Viele Gesten während der Zeremonie haben eine Bedeutung. Zum Beispiel soll der Überlieferung zufolge die Frau, die den Brautstrauss fängt, als Nächste heiraten.
Ihren Ursprung haben viele der Bräuche in weiter Vergangenheit. Die meisten Traditionen kann man ungefähr nachverfolgen, aber viele haben heute ihre ursprüngliche Bedeutung verloren.
Wer weiss denn zum Beispiel noch, warum die Braut am Altar links neben dem Bräutigam stehen soll? Das kommt aus den Zeiten, als der Mann noch ein Schwert trug. Seine Angetraute sollte er jederzeit verteidigen können - was er natürlich mit der rechten Hand, der Schwerthand, tat. Auch ohne Schwert blieb die Seitenposition der Braut bis heute auf der linken Seite. Ebenso alt ist das Verbot für den künftigen Ehemann, seine Braut in ihrem Kleid noch vor der Zeremonie zu sehen. Das bringt angeblich Unglück.
In manchen Landesteilen wird die Braut vom Vater zum Altar geführt. Dieser Brauch reicht in eine Zeit zurück, in der ein Mädchen als Besitz der Familie galt. Am Altar übergab der Vater die Verantwortung für seine Tochter dem Ehemann. Heute jedoch ist es eine liebgewonnene Tradition, die von den starken Familienbanden der Braut spricht.
Nach der Zeremonie wird mit Reis geworfen. Das soll den Kinderwunsch eines Paares bestärken und die Fruchtbarkeit erhöhen. Kinder, die mit Blumen werfen, bedeuten Ähnliches. Die Blumen sollen Glück und Kindersegen bringen, denn nach einem alten Aberglauben wird die Fruchtbarkeitsgöttin von den Blüten angelockt. Auch sie ist eben eine Frau und liebt schöne Blumen.